Schwangerschaft
Osteopathie in einer besonderen Lebensphase
Die Schwangerschaft ist eine ganz besondere Zeit, in der sich der Körper der werdenden Mutter auf vielfältige Weise verändert. Eine osteopathische Behandlung kann begleitend eingesetzt werden, um funktionelle Anpassungsprozesse des Körpers zu unterstützen.
- Rücken- und Beckenschmerzen
- Beschwerden im Bereich des Iliosakralgelenks (ISG)
- funktionellen Beschwerden der Lendenwirbelsäule
- Kopfschmerzen oder Spannungskopfschmerzen
- Symphysenbeschwerden
- Beckenschiefstand
- Sodbrennen oder funktionellen Verdauungsbeschwerden (z.B. Verstopfung)
Auch bei kindlichen Lageauffälligkeiten, wie z. B. einer Beckenendlage, kann die osteopathische Behandlung begleitend eingesetzt werden, um Spannungen im mütterlichen Körper zu berücksichtigen. Eine Garantie für eine Lageveränderung besteht nicht.
Osteopathische Begleitung zum Ende der Schwangerschaft
Auch gegen Ende der Schwangerschaft kann eine osteopathische Behandlung sinnvoll sein, etwa 10–14 Tage vor dem errechneten Geburtstermin. Der Fokus liegt auf der Funktion des Beckens und der umliegenden Strukturen. Ergänzend kann in dieser Sitzung Ohrakupunktur mit entspannenden und regulierenden Punkten eingesetzt werden, um den Körper in dieser besonderen Phase zu unterstützen.
Kinesiologisches Taping in der Schwangerschaft
Zusätzlich zur Osteopathie kann kinesiologisches Taping unterstützend angewendet werden z.B. bei:
- ISG-Beschwerden
- funktionellen Beschwerden der Lendenwirbelsäule
- Schulter- und Nackenverspannungen
Die osteopathische Behandlung in der Schwangerschaft ersetzt nicht die Betreuung durch Hebammen. Die Behandlung erfolgt individuell und begleitend.

