Osteopathische Begleitung rund um Operationen und Verletzungen im Kopf und Gesichtsbereich
Operationen und Verletzungen im Kopf und Gesichtsbereich können körperlich wie emotional sehr herausfordernd sein. Aus eigener Erfahrung weiß ich, wie intensiv sich ein solcher Eingriff auf den Körper auswirken kann. Nach meiner persönlichen Erfahrung mit einem operativen Eingriff im Kopfbereich habe ich erlebt, wie wertvoll eine achtsame osteopathische Begleitung in dieser Zeit sein kann.
Osteopathische Begleitung vor einem Eingriff
Eine Behandlung vor einer Operation kann dazu dienen, bestehende Spannungsmuster im Gewebe zu erfassen, Raum für Regulation zu geben und den Körper in seiner Vorbereitung auf den Eingriff achtsam zu begleiten.
Postoperative osteopathische Begleitung und Begleitung nach Verletzungen
Nach dem Eingriff oder einer Verletzung/Unfall braucht der Körper Zeit, um sich an veränderte Bedingungen anzupassen. Sanfte osteopathische Techniken können diesen Prozess unterstützen. Es ist mir ein großes Anliegen, meine persönlichen Erfahrungen weiterzugeben und Menschen sowohl vor als auch nach Operationen einfühlsam zu begleiten.
Die osteopathische Begleitung ersetzt keine ärztliche Diagnostik oder medizinische Behandlung. Sie versteht sich als ergänzende Maßnahme im Rahmen eines interdisziplinären therapeutischen Gesamtkonzeptes.
Begleitung bei Cochlea-Implantat (CI)
Im Rahmen meiner therapeutischen Tätigkeit habe ich Erfahrungen in der begleitenden osteopathischen Behandlung von Patientinnen und Patienten mit Cochlea-Implantat gesammelt. Eine osteopathische Behandlung kann sowohl vor als auch nach einer Operation angewandt werden. Ziel ist eine begleitende Unterstützung des individuellen Heilungsprozesses.
Diese Behandlung ersetzt nicht die medizinische Betreuung durch HNO-Ärzte oder CI-Zentren.
Persönlicher Hintergrund und Kommunikation
Ich selbst trage seit 1997 ein Cochlea-Implantat. Die positiven Erfahrungen, die ich im Rahmen osteopathischer Behandlungen gemacht habe, haben mein therapeutisches Interesse weiter vertieft. Dieses Wissen und diese Erfahrung gebe ich im Rahmen meiner Tätigkeit gerne weiter – stets individuell und ohne Heilversprechen.
Die Verständigung mit gehörlosen oder hörbeeinträchtigten Patientinnen und Patienten ist problemlos möglich, da ich die Gebärdensprache beherrsche.

