Osteopathische Begleitung bei Problemen im HNO-Bereich
Ein weiterer Schwerpunkt meiner Praxis liegt in der osteopathischen Begleitung von Beschwerden im HNO-Bereich. Dazu zählen unter anderem:
- Ohrgeräusche
- akute oder wiederkehrende Hörbeeinträchtigungen
- Schwindel
- wiederkehrende Nebenhöhlenprobleme
- Nachsorge bei Operationen im HNO-Bereich
Die Behandlungen erfolgen begleitend und ergänzend zur ärztlichen bzw. HNO-fachärztlichen Betreuung und ersetzen diese nicht.
Ergänzende Methoden
Ohrakupunktur
Ergänzend zur Osteopathie nutze ich die Ohrakupunktur. Dabei können – je nach Beschwerdebild – Punkte des Innenohrs, des Gleichgewichtssystems, der Halswirbelsäulesowie Entspannungspunkte zur Stressregulation berücksichtigt werden.
Stress kann Beschwerden wie Ohrgeräusche oder Hörprobleme verstärken. Entspannende Verfahren können daher begleitend sinnvoll sein.
h2>Kinesiologisches Taping
Kinesiologisches Taping kann unterstützend eingesetzt werden, um muskuläre Strukturen zu stabilisieren oder zu entlasten, insbesondere im Hals-, Nacken- und Schulterbereich. Viele Patientinnen und Patienten mit HNO-Beschwerden zeigen muskuläre Spannungen oder funktionelle Instabilitäten. Taping und Akupunktur können in diesen Fällen eine sinnvolle Ergänzung zur osteopathischen Behandlung darstellen.
Begleitung bei Cochlea-Implantat (CI)
Im Rahmen meiner therapeutischen Tätigkeit habe ich Erfahrungen in der begleitenden osteopathischen Behandlung von Patientinnen und Patienten mit Cochlea-Implantat gesammelt. Eine osteopathische Behandlung kann sowohl vor als auch nach einer Operation angewandt werden. Ziel ist eine begleitende Unterstützung des individuellen Heilungsprozesses.
Diese Behandlung ersetzt nicht die medizinische Betreuung durch HNO-Ärzte oder CI-Zentren.
Persönlicher Hintergrund und Kommunikation
Ich selbst trage seit 1997 ein Cochlea-Implantat. Die positiven Erfahrungen, die ich im Rahmen osteopathischer Behandlungen gemacht habe, haben mein therapeutisches Interesse weiter vertieft. Dieses Wissen und diese Erfahrung gebe ich im Rahmen meiner Tätigkeit gerne weiter – stets individuell und ohne Heilversprechen.
Die Verständigung mit gehörlosen oder hörbeeinträchtigten Patientinnen und Patienten ist problemlos möglich, da ich die Gebärdensprache beherrsche.

